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Oliver Schwerdt:
Geld und Unsinn, Georg Simmel und der Dadaismus.
Eine systematische Studie
zu relativistischer Philosophie und Kunst

(EUPH 022)

Geld und Unsinn, Georg Simmel und der Dadaismus.
Eine systematische Studie zu relativistischer Philosophie und Kunst

1. Ausgabe, 2. Auflage (20 Exemplare) [20120125]

Vorbemerkung 05
1. Einleitung 09
2. Simmels Analyse der geldwirtschaftlich geprägten, modernen Kultur und ihre Wendung zu einer Ästhetik des Dadaismus 17
2.1. Die Differenzierung von Subjekt und Objekt und die Produktion des ästhetischen Wertes.
Zur Indifferenz der Dinge und einer Ästhetik des Unsinns 19
2.2. Der Tausch als soziale Wechselwirkung im Alltag und ästhetisches Prinzip einer relativistischen Dichtung 21
2.3. Die Produktion eines Möglichkeitsraumes 27
2.3.1. Die Verlängerung der Zweckreihen 29
2.3.2. Unsinn und Intellektualität 35
2.4. Transformation der Kultur als Prozess von Quantisierung 37
und Nivellierung, Fragmentarisierung und Substanzverlust
2.5. Die Stilbestimmtheiten des Lebens mittels Distanz, Rhythmus und Tempo 43
3. Analysen dadaistischer Werke 49
3.1. Literarische Werke 49
3.2. Bildnerische Werke 61
4. Die Kunst als Überwindung der Distanz von Subjekt und Objekt. Zu den Begriffen Bildung und Entbildung, zum Problem der Produktion und Konsumption von Kunst 65
5. Schlussfolgerung 71
Abbildung 75
Verzeichnis der verwendeten Literatur 77
Nachbemerkung 81
Biografische Notizen zum Autor 83

Format: 21 x 14,5 cm
Seiten: 84
Preis: 15,- €
ISBN: 978-3-944301-09-9
Zu bestellen über: oliverschwerdt@euphorium.de

 

Geld und Unsinn, Georg Simmel und der Dadaismus.
Eine systematische Studie zu relativistischer Philosophie und Kunst

1. Ausgabe, 1. Auflage (15 Exemplare) [20110712]

Vorbemerkung 05
1. Einleitung 09
2. Simmels Analyse der geldwirtschaftlich geprägten, modernen Kultur und ihre Wendung zu einer Ästhetik des Dadaismus 17
2.1. Die Differenzierung von Subjekt und Objekt und die Produktion des ästhetischen Wertes.
Zur Indifferenz der Dinge und einer Ästhetik des Unsinns 19
2.2. Der Tausch als soziale Wechselwirkung im Alltag und ästhetisches Prinzip einer relativistischen Dichtung 21
2.3. Die Produktion eines Möglichkeitsraumes 27
2.3.1. Die Verlängerung der Zweckreihen 29
2.3.2. Unsinn und Intellektualität 35
2.4. Transformation der Kultur als Prozess von Quantisierung 37
und Nivellierung, Fragmentarisierung und Substanzverlust
2.5. Die Stilbestimmtheiten des Lebens mittels Distanz, Rhythmus und Tempo 43
3. Analysen dadaistischer Werke 49
3.1. Literarische Werke 49
3.2. Bildnerische Werke 61
4. Die Kunst als Überwindung der Distanz von Subjekt und Objekt. Zu den Begriffen Bildung und Entbildung, zum Problem der Produktion und Konsumption von Kunst 65
5. Schlussfolgerung 71
Abbildung 75
Verzeichnis der verwendeten Literatur 77
Nachbemerkung 81
Biografische Notizen zum Autor 83

Format: 21 x 14,5 cm
Seiten: 84
Preis: 15,- € (ausverkauft)
Zu bestellen über: oliverschwerdt@euphorium.de

 

Besprechungen:

Wenn es überhaupt eine Theorie zur Kunst des Dada gibt, geben soll oder geben sollte, wird man schwerlich eine finden können, die besser als die relativistische resp. relationistische Simmels dazu geeignet ist. Davon hat mich Oliver Schwerdts Studie vollends überzeugt.
Klaus Christian Köhnke

Rote Grütze. Siebeneinhalb Tonnen. Ein Traum! Fast so schön wie fünfzig Seiten Simmel und Dada. Außergewöhnlich der Zugang, überzeugend und klar gedacht, nicht weniger eloquent formuliert. Der Autor scheint durch, mehr als sonst üblich in derlei Arbeiten; er schleicht sich ein, ohne je den kritischen Abstand zum Untersuchungsgegenstand zu verlieren. Da wird Rote Grütze zum unverbindlichen weil geschützten Geschlechtsverkehr, garniert mit einer Vanilleschote in heißer Milch, dazu 500 Euro für einen Abend Musik. Was war zuerst, das Huhn oder das Ei? Nach der Lektüre fragt man: Was bleibt, die Kuh oder der Tetrapak? Milch geben beide. Dies ist nur eine der – ohne Ironie! – großen Wahrheiten aus Schwerdts Werk. Da läuft ein heller Kopf mit offenen Augen und Ohren durch die Welt. Diese lesen jene genau wie Simmels Bücher mit großer Aufmerksamkeit und Freude, sehen und verstehen, finden den Sinn im Unsinn, den Unsinn als Sinn. Das Schreiben hat Spaß bereitet, der vergnügte Leser bemerkt und dankt.
Sebastian Waack

Darstellung von Simmels ,Philosophie des Geldes', Analyse der literarischen und bildnerischen Werke des Dadaismus und Funktionsbestimmung der Kunst innerhalb einer Theorie der modernen Kultur – Schwerdts Studie ist pointiert und geistreich geschrieben. Sie weist Kompetenz in Hinblick auf das Werk Georg Simmels und die Forschungsliteratur auf. Die Herausarbeit des Kernproblems ist auf der Höhe der Simmel-Forschung. Interessant ist dabei die den Leitfaden bildenden Hypothese, daß die dadaistischen Künstler die vielfältigen Transformationen im Kulturprozeß begleiteten, die Simmel (wahrnehmungs-)theoretisch reflektiert hat.
Simmels Diagnose der modernen Kultur, die auf eine radikale Problematisierung der Dingwahrnehmung und Selbstwahrnehmung hinausläuft, wird von Schwerdt konsequent als Gestaltungsprinzip dadaistischer Kunst bestimmt. So ist das, was in der Kunst zum Gestaltungsprinzip wird, ,die wahrnehmungsgeschichtliche Verwirklichung der Dinge'. Insbesondere an der Stelle, wo Simmels Konzept der ,Stilbestimmtheit des Lebens' und die Ästhetik des Dadaismus miteinander kurzgeschlossen werden und ein bestimmter Typus des modernen Künstlers skizziert wird, hat die Studie ihre stärksten Seiten. Daß die Parallelveranstaltung exakt an dem Punkt auseinanderbricht, wo der große Tragiker der modernen Kultur mit einer ganz undramatischen, unernsten - und im positiven: un-sinnigen - Kunstproduktion des Dada konfrontiert wird, läßt einen Moment von Ironie hervortreten.
Harald Gertung

Paßt wunderbar in die gegenwärtige Wirklichkeit!
Hannes Böhringer

 

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